ZOE – Zoonoses Emergence across Degraded and Restored Forest Ecosystems

Welche Zusammenhänge gibt es zwischen dem Biodiversitätsverlust und dem Risiko der Übertragung von Krankheitsträgern zwischen Tier und Mensch, sogenannten Zoonosen? Wie kann man Synergien zwischen holistischen Ansätzen zur Gesundheit und dem Erhalt der Biodiversität schaffen, um das Risiko zukünftiger Ausbrüche von Zoonosen zu verringern? Welche Rolle spielt dabei menschliches Verhalten in Bezug auf die Nutzung von Wäldern, wie beispielsweise die Abholzungen durch Ausweitung der Landwirtschaft und Urbanisierung?

Diesen Fragen geht das EU-geförderte Horizon-Europe Projekt ZOE in einem interdisziplinären Konsortium mit 12 Partnerorganisationen aus den Bereichen der Geographie, Geobotanik, Ökologie, Virologie, Immunologie, Epidemiologie, Soziologie, Psychologie und Wissenschaftskommunikation nach.
Prof. Kerstin Krellenberg und die Urban Studies Arbeitsgruppe werden besonders zur Entwicklung und Anwendung der inter- und transdisziplinären Methodik des Projektes beitragen: durch Literaturanalyse der Treiber und Mechanismen der Wechselbeziehungen; durch die co-kreative Entwicklung kontext-spezifischer Methoden zur Erhebung der Risikoeinschätzung, der Vulnerabilitäten, des Anpassungs-Verhaltens und der sozialen Praktiken in den Fallstudien; sowie eine Reihe von Workshops, um die Resilienz lokaler Akteur*innen zu stärken und Gesundheitsrisiken und Biodiversitätsverlust zu vermindern.

Finanziert durch: EU-Horizon Europe

Weitere Informationen

Details:

Details: Projektzeitraum 01.2024-12.2027 Projektbearbeitung an der Uni Wien Univ.-Prof. Dr. Kerstin Krellenberg Dr. Julia Wesely

Projektpartner

Charité – Universitätsmedizin Berlin Biomedicinske Centrum Slovenskej Akademie Vied, Verejna Vyskumna Institucia – Biomedial Research Center of the Slovak Academy of Sciences Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Forschung e.V. Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover Pikado B.V Universidad de Costa Rica Universidad del Valle de Guatemala Universidade da Coruña Universität Potsdam Universität Wien Universite d´Aix Marseille Univerza v Ljubljani